Die Ladeinfrastruktur - ein Kernthema der Elektromobilität


Wenn die Ladeanzeige sinkt und keine Stromtankstelle in der Nähe ist, steigt der Pulsschlag bei den Passagieren von Elektroautos. Die Ladeinfrastruktur ist in der öffentlichen Diskussion als ein zentraler Punkt. Ihre Bedeutung für die Verbreitung der Elektromobilität ist den Experten der Initiative Zukunftsmobilität bewusst. Deshalb entwickeln wir bereits seit 2012 Konzepte für eine praxisgerechte E-Ladeinfrastruktur und setzen diese in Projekten erfolgreich um.


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Ladeinfrastruktur in Kommunen

Es begann wie in vielen Kommunen: irgendwann wurde ein Elektroauto für die Verwaltung beschafft, dann folgte die erste Ladesäule, der bald weitere Ladepunkte, etwa als Wallboxen im öffentlichen Parkhaus folgten. Doch wie kann eine Ladeinfrastruktur in der Stadt entstehen,  die der technologischen Entwicklung standhält, die Entwicklung der Kommune unterstützt, Elektromobilität positiv besetzt, Abrechnungs- und Zahlungsmöglichkeiten bietet, für die Fahrer aller Elektroautos nutzbar und dazu auch noch finanzierbar ist?

So etwa könnte die typische Situation in einer durchschnittlichen Kommune in Ländlichen Regionen beschrieben werden. In der Kurstadt Bad Säckingen baten die Stadtwerke die Experten der Initiative Zukunftsmobilität um Unterstützung bei der Entwicklung einer praxisgerechten Ladeinfrastruktur für die Grenzstadt am Hochrhein. Es entstand ein kommunales Konzept zur E-Ladeinfrastruktur, das Bad Säckingen zum Anziehungspunkt für Fahrer von Elektroautos macht.

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Wie baut man eine praxisgerechte Ladeinfrastruktur im Ländlichen Raum? 

Wie kann der Ländliche Raum so mit Ladesäulen ausgestattet werden, dass diese den Praxisanforderungen genügen? Diese Frage soll mit der Erarbeitung einer Studie zur Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge im Ländlichen Raum Baden-Württembergs erarbeitet werden. Dazu wurde im Dezember 2015 die Initaitive Zukunftsmobilität vom Ministerium Ländlicher Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg beauftragt.

Die Arbeit schließt an die vorhandenen Studien, den Ergebnissen der Forschungsprojekte der letzten Jahre sowie den geltenden formalen Randbedinungen an. Die Initiative Zukunftsmobilität greift erstmalig auch die Anforderungen der Praktiker auf, gleicht sie mit den Betrachtungen der Modell- und Schaufensterprojekte zur Elektromobilität ab und erarbeitet so ein praxistaugliches Konzept für die Ladeinfrastruktur im Ländlichen Raum.

 

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Aufbau der Ladeinfrastruktur im Südschwarzwald

Der Akku ist leer, das Ziel weit entfernt und die Fahrt mit dem Elektroauto endet plötzlich - solche Szenarien beherrschen bis heute die Diskussion um die Elektromobilität. Im Südschwarzwald sollte dies von Anfang an anders sein.

Im Jahr 2012 beauftragte der Energieversorger Energiedienst AG die Initaitive Zukunftsmobiltät mit der Konzeption und Projektentwicklung für eine flächendeckende Ladeinfrastruktur im Südschwarzwald. Bis 2014 entstand so die erste Ladeinfrastruktur im Ländlichen Raum, die die Grundversorgung einer gesamten Region, dazu noch mit einer für Elektrofahrzeuge schwierigen Topografie, sicherstellt. Gemeinsam mit verschiedenen Partnern wurde ein Netz von zunächst 10 Ladesäulen errichtet.

Dieses und andere Projekte der Initiative Zukunftsmobilität gaben 2014 auch den Anstoss für die baden-württembergische Landesregierung, die Region Südschwarzwald zur »Modellregion Elektromobilität Ländlicher Raum« zu ernennen.

Inwischen wurde die Ladeinfrastrukutr weiterentwickelt und mit insgesamt ca. 50 Ladesäulen in der Region erheblich verdichtet. Sie ist heute die Basis für viele Akteure in der Region, nicht zuletzt für das E-Carsharing im Hochschwarzwald.


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