Nutzen statt besitzen


Carsharing mit Elektroautos wird eine vielversprechende Zukunft vorausgesagt. Doch gerade im Ländlichen Raum scheitern viele Projekte an den gegebenen Randbedingungen. Die Erfahrung zeigt: bekannte Carsharing-Konzepte funktionieren in verdichteten Lebensräumen, doch genau diese finden sich im Ländlichen Raum nicht. Die Initiative Zukunftsmobilität verfügt über langjährige Erfahrung bei der Entwicklung von Carsharing mit Elektrofahrzeugen im Ländlichen Raum und hat funktionierende und erfolgreiche Lösungen entwickelt und realisiert.


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E-Carsharing trifft Musikgeschichte

Ein Carsharing-Angebot mit Elektrofahrzeugen, das das Profil als Anbieter von 100% Ökostrom aus Wasserkraft abrundet. Das war die Intention der  Stadtwerke Trossingen, als sie die Initaitive Zukunftsmobilität mit der Entwicklung eines Carsharing-Konzeptes beauftragt haben. Elektromobilität ist für den lokalen Versorger der traditionsreichen Musik- und Hochschulstadt im südlichen Baden-Württemberg bereits seit langem ein Thema, schließlich sind die Stadtwerke Betreiber der »Trossinger Eisenbahn«, der ältesten betriebsbereiten elektrischen Eisenbahn. Seit einigen Jahren betreiben Sie öffentliche Ladesäulen für Elektroautos und und setzen im eingenen Unternehmen Elektroautos ein.

Das Carsharing in Trossingen nutzt die Infrastruktur des Mobilitätsbaukastens »e-go« und schließt eine Lücke im Mobilitätsangebot der ländlich geprägten Kleinstadt. Nutzer sind ebenso Gewerbetreibende und Freiberufler, Studenten der Musikhochschule Trossingen und Mitarbeiter der Stadtwerke selbst oder auch Familien, die auf einen Zweitwagen verzichten aber doch hin und wieder ein Auto brauchen. Zunehmend wird das Angebot auf von ortsfremden Carsharing-Nutzern in Anspruch genommen. 



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 Carsharing mit Firmenfahrzeugen vor historischer Kulisse

Rottweil ist nicht nur die älteste Stadt Baden-Württembergs sondern auch die "Stadt der Türme". Mit dem 240 Meter hohen Thyssen-Krupp-Testturm, spannt Rottweil den Bogen zwischen Vergangenheit und Zukunft. In diesem Umfeld entstand im Sommer 2015 im mittelalterlichen Stadtzentrum das Carsharing-Angebot. Es nutzt »e-go«, den Baukasten für Nachhaltige Mobilität, der von der Initiative Zukunftsmobilität angeboten wird. e-go öffnet Firmenflotten für die Nutzung durch Dritte und schafft eine Mischung aus betrieblicher Nutzung, Abdeckung von Auslastungsspitzen in Fahrzeugflotten Dritter und öffentlichem Carsharing.

Das Carhsaring-Angebot in Rottweil ist ein Beispiel für dieses Modell: in Zeiten, in denen das e-go Partnerunternehmen seinen Fuhrpark nicht auslastet, wird er von Dritten genutzt: Rottweiler Bürger oder ortsfremde Carsharing-Nutzer werden damit kostengünstig mobil und die Stadtverwaltung Rottweil deckt so Auslastungsspitzen im eigenen Fuhrpark ab.


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 Carsharing mit Elektroautos in der Kur- und Bäderstadt.

Zusammen mit Gewerbeverein Bad Dürrheim entstand die Idee, einen Fahrzeugpool mit Elektro- und Hybridfahrzeugen gemeinsam zu nutzen und diesen der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen. 2013 war es dann soweit: unter der Federführung der Initiative Zukunftsmobilität wurde das erste Elektrofahrzeug in der Kurstadt Bad Dürrheim installiert und in den Betrieb des Carsharing-Anbieters »Stadtmobil Südbaden« übernommen.

Das E-Carsharing in Bad Dürrheim ist ein wesentlicher Baustein bei den inzwischen breit angelegten Bemühungen um Nachhatligkeit im Tourismus der Kurstadt.


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»ZUMO Freiburg«: Erstes E-Carsharing-Angebot in Südbaden

E-Mobilität erstmalig im CarSharing in Südbaden zu nutzen - das war das Ziel des gemeinsamen Pilotprojekts der Stadtmobil Südbaden AG und dem Ökostromproduzent Energiedienst AG in der zweiten Hälfte des Jahres 2012. Entwickelt und koordiniert wurde das Projekt durch die Initiative Zukunftsmobilität.

Mit dem Pilotprojekt sollten einerseits interessierte Freiburger Unternehmen, Bürger und Gäste an die Elektromobilität herangeführt werden, andererseits sammelten die Betreiber erste Praxiserfahrungen mit Elektrofahrzeugen. Am Freiburger Stadtmobil-Standort »Emmy-Noether-Straße/Solar-Info-Center« stand in den letzten vier Monten des Jahres 2012 der kompakte Kleinstwagen »Mitsubishi iMiEV« zur Nutzung bereit. Die Ladesäule stellt die Energie aus 100 Prozent Wasserkraft stellte die NaturEnergie AG in Grenzach-Whylen zur Verfügung.

Das kompakte E-Mobil mit 4 Sitzplätzen wurde mit seiner Reichweite von 130 bis 150 Kilometern gut angenommen. Nach überwinden anfänglicher Hürden konnte der Betreiber die erwarteten Praxiserfahrungen sammeln und sieht sich nun gut gerüstet für anstehende Folgeprojekte, mit denen Elektromobilität das südbadische Carsharing-Angebot von Offenburg über Freiburg, Lörrach und dem Hochschwarzwald bis Konstanz ergänzen wird.

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