Minister Bonde startet Projekt zur E-Mobilität in Südbaden

20.12.2013

Donaueschingen. Mit der feierlichen Inbetriebnahme der ersten Ladesäule in Donaueschingen startete Alexander Bonde, Minister Ländlicher Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg, ein Projekt zur Förderung der Elektromobilität in Südbaden. Zusammen mit Christian Klaiber, Leiter der Initiative Zukunftsmobilität, und Martin Steiger, Vorstand der Energiedienst AG, betankte der Minister ein Elektrofahrzeug am Energiedienst-Standort in Donaueschingen. Das Projekt soll eine flächendeckende Ladeinfrastruktur in Südbaden schaffen. Künftig soll jeder Fahrer eines Elektrofahrzeuges das offene Zugangssystem nutzen können, unabhängig davon, bei welchem Energieversorger oder Betreibers er Kunde ist, und ohne sich im Vorfeld um den Zugang zur Ladesäule kümmern zu müssen.

Barrierefreie Ladesäulen künftig nur noch ein Akku-Ladung entfernt
»In ländlichen Gemeinden sind die Menschen ganz besonders auf das Auto angewiesen«, betont Alexander Bonde bei seinem Besuch. Eine flächendeckende, barrerefreie Ladeinfrastruktur sei insbesondere für ländliche, durch Tourismus geprägte Regionen äußerst wichtig. Bonde: »Gerade in solchen Regionen bieten sich auch erhebliche Potenziale für Umwelt - und klimafreundliche Mobilitätsformen.« Mit seinem Besuch in Donaueschingen würdigt Bonde das Engagement der regionalen Wirtschaft, die in Südbaden den Aufbau einer modernen und flächendeckenden Ladeinfrastruktur gezielt vorantreibt. Hier soll ein Netzwerk an Ladesäulen entstehen, mit dem sicher gestellt ist, dass eine Ladesäule mit offenem Zugang künftig höchstens eine Akkuladung entfernt ist.

Inbetriebnahme einer Energiedienst-Ladesäule in Donaueschingen
»Für Energiedienst ist das Thema Elektromobilität in zweierlei Hinsicht spannend, zum einen können wir gerade unseren Geschäftskunden unser Know-how zur Verfügung stellen, wenn sie eigene Mobilitätskonzepte erarbeiten«, sagt Martin Steiger. »Zum Zweiten sind wir als regionaler Energieversorger Partner bei der Gestaltung der Infrastruktur des ländlichen Raums. Hier sehen wir uns als Innovationstreiber. Wir freuen uns, dass die erste Ladesäule dieses Projekts an unserem Standort Donaueschingen in Betrieb ging.«

Netzwerk für Ladeinfrastruktur im ländlichen Raum geplant
Die Koordination des Ladesäulen-Projekts erfolgt durch die Initiative Zukunftsmobilität, Energiedienst ist Projektpartner und Dienstleister. Weitere Partner sind Unternehmen aus der Tourismusbranche und der Industrie. Derzeit verhandelt die Initiative Zukunftsmobilität mit Unternehmen wie der Sto AG, dem Badparadies Schwarzwald, einzelnen Stadtwerken und Kommunen in der Region und weiteren Organisationen über die Errichtung weiterer Ladesäulen Dabei ist der Aufbau der Ladeinfrastruktur nur der erste Schritt. Christian Klaiber, Leiter der Initiative Zukunftsmobilität: »Nachhaltige Mobilität kann in ländlichen Regionen nur dann gelingen, wenn wir funktionierende Anwendungsmodelle in Unternehmen, Kommunen und Tourismus schaffen und diese dann in einer Region wie Südbaden umsetzen. Eine flächendeckender Ladeinfrastruktur ist dafür erste Voraussetzung.«

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